Der „Green Footprint“ soll veranschaulichen, wie sich der Konsum eines Produkts oder einer Dienstleistung auf die Umwelt auswirkt. Für den „grünen Fußabdruck“ gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Begriffe, Normen und wissenschaftlicher Modelle. Oft wird versucht, Umweltauswirkungen durch beispielhafte Zahlen – sogenannte Indikatoren – messbar und so vergleichbar zu machen. Der wohl bekannteste Indikator ist der CO2-Fußabdruck. Er gibt an, wie viel klimaschädliche Treibhausgase ein Produkt während seiner gesamten Lebenszeit verursacht – also von der Beschaffung der Rohstoffe über die Herstellung und den Transport bis zur Nutzung und Entsorgung.

Eine Empfehlung der EU-Kommission nennt insgesamt 14 verschiedene Indikatoren für einen „grünen Fußabdruck“, darunter:
– Giftigkeit für Süßwasser und Menschen
– Feinstaub
– Emissionen
– Versauerung von Böden und Gewässern
– Verbrauch von mineralischen und fossilen Ressourcen
– Wasserverbrauch im Verhältnis zur lokalen Wasserknappheit

Weil es so viele verschiedene Auswirkungen des Konsums auf die Umwelt gibt, existieren zahlreiche Kennzeichen für unterschiedliche Produkte, beispielsweise der „Blaue Engel“ oder Bio-Siegel für Lebensmittel. Eine Übersicht bietet das Webangebot Siegelklarheit.

Weitere Infos:
Der beste Weg zur eigenen Treibhausgas-Kompensation
Rechner von Brot für die Welt
Rechner des Global Footprint Network
Umwelttipps für den Alltag des Umweltbundesamtes
CO2 und andere Treibhausgase