Im Netzentwicklungsplan legen die Betreiber des Stromübertragungsnetzes alle zwei Jahre dar, welche Höchstspannungsleitungen in den nächsten zehn bis 15 Jahren verstärkt oder neu gebaut werden sollen. Mit der Planung bereiten sie das Stromnetz auf das Abschalten von Kraftwerken, den Ausbau erneuerbarer Energien und den EU-weiten Binnenmarkt für den Handel mit Strom vor. Bevor Leitungen verstärkt oder neu gebaut werden, müssen die Netzunternehmen zunächst den Betrieb der bestehenden Trassen optimieren. So sollen die Kosten für Stromkunden und die Belastungen für Anwohner minimiert werden. Welche Vorhaben aus dem Netzentwicklungsplan tatsächlich notwendig sind, prüft die Bundesnetzagentur als unabhängige Institution.

Siehe auch:
Netzengpass