In Smart Citys verbessern digitale Technologien die Versorgung mit wichtigen Gütern wie Mobilität, Energie, Wohnraum, Sicherheit und Gesundheit. Die intelligente Verknüpfung und Auswertung von Sensordaten hilft in erster Linie dabei, vorhandene Kapazitäten – etwa der Straßeninfrastruktur – effizienter zu nutzen. Echtzeitdaten und eine Verkehrssteuerung reduzieren zum Beispiel die Zeiten für Pendler oder die Suche nach Parkplätzen. Im Gesundheitswesen verbessern Ferndiagnosen die Versorgung chronisch Kranker.

Im Energiebereich senkt beispielsweise eine bedarfsgesteuerte LED-Beleuchtung den Strombedarf. Im Mannheimer Modellquartier Franklin Village ist sie ebenso vorgesehen wie Smart Energy Homes. Dank der intelligenten Steuerung wird der Strom- und Wärmeverbrauch auf die Bedürfnisse der Nutzer und des Energiesystems abgestimmt und gleichzeitig Energie gespart. Bei der Einbindung technischer Einrichtungen muss die IT- und Datensicherheit stets mitberücksichtigt werden. Intelligente Messsysteme für den Stromverbrauch – häufig Smart Meter genannt – zertifiziert in Deutschland das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in einem aufwändigen, jahrelangen Verfahren. Ein wichtiger Faktor für die Verbreitung von smarten Technologien ist außerdem die Nutzerfreundlichkeit, weshalb die Technologien im realen Betrieb getestet werden müssen.