ALF – der Energie-Flexmarkt für Vorausdenker.

///ALF – der Energie-Flexmarkt für Vorausdenker.

ALF – der Energie-Flexmarkt für Vorausdenker.

Zurzeit wird Strom in Deutschland noch in zentralen Kohle- und Atomkraftwerken produziert. Mit der Energiewende ändert sich das aber. Immer mehr Menschen erzeugen selbst Strom – beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach ihres Hauses. Viele davon haben auch schon einen Batteriespeicher. In diesen speichern sie den Strom aus der PV-Anlage ein, den sie gerade nicht brauchen, können ihn später nutzen. So sind sie bei der Stromversorgung viel flexibler als bisher. Und genau mit dieser Flexibilität können sie einen aktiven Beitrag zur Optimierung der Stromnetze und somit einer effizienten zukünftigen Energieversorgung leisten. Genau das passiert derzeit in Altdorf – über ALF, den Altdorfer Flexmarkt.

Genauso wie Stromspeicher lassen sich auch andere elektrische Geräte vermarkten. Es geht immer um folgendes: Der Besitzer eines elektrischen Gerätes erlaubt, dass der Netzbetreiber oder ein Anbieter von Energiedienstleistungen dessen Verhalten steuert und erhält dafür eine Prämie. Die Voraussetzung ist allerdings, dass das jeweilige Gerät fernsteuerbar ist. Dann kann der Netzbetreiber oder Dienstleister beispielsweise die Wärmepumpe zwei Stunden später einschalten. Dabei wird sichergestellt, dass der Wärmespeicher voll genug ist und der Besitzer keine Komforteinschränkungen hat. Es braucht sich also niemand Sorgen zu machen, dass er frieren muss. Wenn der Netzbetreiber oder Anbieter das gleichzeitig mit einigen hundert oder tausend Wärmepumpen macht, sinkt der Stromverbrauch insgesamt merkbar. Das entlastet das Stromnetz. Und dafür bekommen die Besitzer der Wärmepumpen über den Flexmarkt eine Prämie. Und natürlich kommen nur Elektrogeräte in Frage, für die eine flexible Nutzung sinnvoll ist. Herd oder Kühlschrank sind davon genauso ausgeschlossen, wie alle anderen Geräte, bei denen Du entscheiden willst, wann sie laufen.

Für die Energiewende sind Flexmärkte wichtig, weil immer mehr Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt wird – eben in Photovoltaik-Anlagen oder Windparks. Allerdings hängt die gerade erzeugte Strommenge von der Witterung ab. Deshalb kann sie stark schwanken. Der Flexmarkt hilft, diese Schwankungen auszugleichen, indem er den Stromverbrauch – also die Stromentnahme aus dem Netz – und die Einspeisung von Strom ins Netz steuert. So kann grundsätzlich jeder Prosumer, der Strom verbraucht, aber auch Strom erzeugen kann, die Energiewende unterstützen. Denn aktuell werden die Schwankungen durch zentrale Kraftwerke ausgeglichen. In Zukunft erfolgt der Ausgleich über den Flexmarkt mit den vielen kleinen Anlagen der Prosumer.

Selbst die Energiewende unterstützen – „Flexmärkte“ machen genau das möglich. Mach auch Du mit!
Du möchtest mehr zu den Flexmärkten in Deiner Region wissen? Schreib uns!

2018-09-10T17:06:34+00:00

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